Einmal rund um die Welt

Wem brennt es nicht in seinen Reiseschuhen, wenn die Sonne lacht und alle Welt mit Kind, Kegel, Rucksack und Trolley unterwegs in die weite Welt eilt? Fernweh, die Kehrseite vom Heimweh, die große Lust am Entdecken trieb früher die Leute nur mit dem Finger über die Landkarte, heutzutage heißt es, zunächst virtuell durch unzählige Internet-Portale zu klicken, wenn es um Reiseplanung geht. Die so genannte schönste Zeit des Jahres, der Urlaub, will und muss geplant sein, wenn diese freie Zeit nicht versanden und als verlorene Zeit verrinnen soll.

Gar nicht so leicht ist es, dabei sämtliche Bedürfnisse aller mitreisenden Familienmitglieder erfüllen zu können. Jeder hat den Anspruch, dass es die schönste Zeit wird, dennoch liegen die Wünsche häufig sehr stark auseinander. Diese Variationen miteinander vereinen zu können, ist nicht einfach und erfordert umso mehr vorhergehende Planung, um auch Aktivitäten vor Ort einplanen zu können.

Sehnsucht zieht an

War früher das Reisen ausschließlich eine Angelegenheit für Privilegierte, Entdecker oder Weltenbummler touren mittlerweile Businessmann und Pauschal-Tourist nebeneinander völlig selbstverständlich durch die Straßen dieser Welt. Traum-, Fern- oder eine Städtereise? Das mag für den Vielreiser die Qual der Wahl im Überangebot sein. Für wen allerdings das Fortfahren immer noch etwas ganz Besonderes ist, der erfüllt sich eventuell mit einer Reise einen Herzenswunsch.

Aufbruch zu anderen Ufern

Dem Unbekannten begegnen und es wahrnehmen, sich mit dem Fremden in der Fremde auseinandersetzen, öffnet nicht nur die Tore zur Welt, sondern auch zu einem besseren Verstehen der Welt und der Menschen. Jemand, der herumgekommen ist, kommt als Wissender zurück, hat zumindest eine Ahnung von dem, was er gesehen hat und schleppt die Erinnerung an das, was er gesehen hat, nach seiner Rückkehr im Handgepäck mit.

Ein Meer und noch mehr erleben

'Einmal Rio sehen und dann sterben ...' Wer solche Gedanken mit sich herum trägt, könnte leicht enttäuscht wieder nach Hause zurückkehren, denn man trifft immer auf wirkliches Leben und die Realität und beides könnte eventuell ziemlich ernüchternd sein. Ungestillte Bilder können eventuell von unschönen Bildern eingeholt werden. Die schöne Oberfläche nicht nur der Fremde verbirgt so manches Geheimnis, das vielleicht lieber verdeckt geblieben wäre. Mit offenen Augen die See betrachten und wirklich hinsehen, birgt und bringt ein Mehr an Erlebnissen.

Einmal Hin und Zurück

Reisen, um anzukommen: Das kann das Reiseziel sein oder auch nur bedeuten, wieder gut zurück nach Hause zu kommen. 'Warum denn in die Ferne reisen, wenn das Gute liegt so nah?' Ja, vielleicht ... "Wenn man weg war, weiß man erst einmal wieder zu schätzen, was man eigentlich daheim hat." So oder ähnlich lautet nicht gerade selten das Fazit nach einer Reise, weil am Ende die Reise denn doch nicht alles so lustig war, wie es hätte sein sollen bzw. wie man es sich vorgestellt und gewünscht hätte. Weil aber dann doch der Wunsch der Vater des Gedanken ist, überwiegen am Ende dann doch die schönen Erinnerungen und die nächste Reise wird bald schon wieder geplant.